Die Natur- und Ingenieurwissenschaften der FAU weisen eine einzigartige Forschungsstärke auf dem Gebiet der Neuen Materialien und der damit verbundenen Prozesstechnologien auf. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich vor allem auf die Entwicklung von Funktionsmaterialien, deren Struktur hierarchisch von der molekularen bis zur makroskopischen Skala aufgebaut ist. Der Brückenschlag vom Moleküldesign zur Gestaltung von Bauteilen erfordert neue Forschungsansätze, die in der Lage sind, eine weite Spanne von Längen- und Zeitskalen abzudecken. Dies betrifft gleichermaßen Simulation und Modellbildung, Struktur-, Eigenschafts- und Prozessanalytik sowie relevante Prozess- und Fertigungstechnologien. FAU-Wissenschaftler sind u. a. in folgenden Themen führend: Partikeltechnologie, Kohlenstoff-Allotrope, ionische Flüssigkeiten, zelluläre Keramik und selbstorganisierte Nanostrukturen durch Anodisierung. Es wird erwartet, dass Neue Materialien dem wissenschaftlichen Fortschritt in den Energie- und Kommunikationstechnologien, der Katalyse, dem Leichtbau und den Lebenswissenschaften den Weg bereiten.
Herausragende Aktivitäten
- Exzellenzcluster EAM (EXC 315)
- SFB: 396, 583, 694
- SFB/TR: 39, 73
- GRK: 1161, 1229
- FOR: 476, 552, 894
- SPP: 1159, 1181, 1191, 1459
- EU-Rahmenprogramme: 5 Projekte
- 1 ERC Advanced Grant, 2009
- 3 Leibniz Preise seit 2000
- 2 DFG Koselleck-Projekte (2009/10)
- 6 Interdisziplinäre Zentren
- Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP)
- Fraunhofer IIS und IISB

