Lichtfallen im Universum

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Schwarzes Loch

Abbildung: NASA

Sehen kann man sie nicht, nur indirekt durch Berechnen und theoretische Überlegungen erfassen, aber gerade das lässt der Vorstellungskraft viel Raum: Schwarze Löcher, die Objekte mit der höchsten Anziehungskraft im Weltall, erzeugen einen Strudel, der alles erfasst, was Masse hat. Teilchen und Strahlungswellen können ihr Schwerefeld nicht mehr überwinden, wenn sie eine bestimmte Grenze überschritten haben. Dennoch entwickeln Schwarze Löcher mit extrem hohen Massen eine Leuchtkraft, die im Vergleich zur Sonne um das Milliardenfache gesteigert ist. Gase können sie fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Wie dies geschieht, zählt noch zu den vielen offenen Fragen. Ein internationales Trainingsnetzwerk mit dem Titel "Black Hole Universe", das von der Europäischen Kommission gefördert und am Astronomischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg koordiniert wird, untersucht in den kommenden vier Jahren alle bekannten Arten Schwarzer Löcher, von den Überresten der Entwicklung von Sternen bis hin zu den Milliarden Sonnenmassen schweren Objekten in den Zentren der Galaxien. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden in dem Netzwerk in der astrophysikalischen Erforschung der Schwarzen Löcher unterstützt.

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