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Der Alzheimer-Demenz zuvorkommen

Wissenschaftler der FAU erforschen Biomarker zur Früherkennung
Alzheimer-Demenz schon viele Jahre vor Ausbruch nachweisen – das ist das Forschungsziel des EU-Projekts „BiomarkAPD“. Denn eine Früherkennung erhöht die Chance, den Verlauf der Krankheit zu verzögern. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erhielten nun eine Förderung von 221.000 Euro für die Forschung zu neuen frühdiagnostischen Methoden. Zugleich koordinieren sie ein wichtiges Teilprojekt von BiomarkAPD, das sich der Entwicklung von standardisierten Qualitätskontrollproben widmet.
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Hoffnung für Prostatakrebs-Patienten

Wirkstoff Tamoxifen kann Nebenwirkungen der Hormontherapie bei Prostatakrebs mildern
Eigentlich ist der Wirkstoff Tamoxifen seit Jahren bekannt: Er wird bei weiblichen Patienten zur Therapie von Brustkrebs eingesetzt. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Deutschen Cochrane Zentrums (DCZ) haben nun durch eine systematische Übersichtsarbeit nachgewiesen, dass der Arzneistoff auch männlichen Patienten zugutekommen könnte – er mildert die Nebenwirkungen einer hormonellen Prostatakrebs-Therapie wie etwa die Entwicklung einer Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann (Gynäkomastie). Dieser Effekt könnte die Zahl der Therapie-Abbrüche deutlich reduzieren. Die jüngsten Forschungsergebnisse werden jetzt im Fachmagazin „BMC Medicine“ veröffentlicht.
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Startbahn für Fortschritt in den Alpen?

FAU-Forscher untersucht die Raumentwicklung in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz
Muss die Straße nur breit genug sein, damit der Fortschritt in einer Region ankommt? Die gängigen Annahmen der Politik über Erreichbarkeit und Raumentwicklung hat Dr. Frieder Voll für den Alpenraum untersucht. Für seine Studie ist der Forscher vom Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) mit dem Dissertationspreis 2012 der Interakademischen Kommission Alpenforschung (ICAS) ausgezeichnet worden.
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1,8 Millionen für Forschungszentrum ESI

Freistaat fördert praxisnahe Pilotprojekte im Bereich eingebetteter elektronischer Systeme
Helikopter-Drohne mit vier Rotoren als Beispiel
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Expertenwissen aus aller Welt gebündelt

Fachwörterbuch zur Linguistik jetzt kostenlos online verfügbar
40.000 Beiträge von rund 1.000 Experten aus aller Welt: Die „Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft“ (WSK) sind ein gigantisches wissenschaftliches Projekt. Schon seit 2005 arbeitet ein Team von Sprachwissenschaftlern unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Schierholz von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Prof. Dr. Herbert Ernst Wiegand von der Universität Heidelberg daran. Nun steht bis zum Ende des Jahres eine kostenlose Vorab-Version der WSK online zur Verfügung. Dort sind rund 500 Artikel aus unterschiedlichen sprachwissenschaftlichen Teilbereichen zu finden. Der Zugang erfolgt nach einer Registrierung über die Homepage des Verlags De Gruyter.
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Altern ist ein Zukunftsthema

VolkswagenStiftung fördert gemeinsames Forschungsprojekt der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Jena mit fast 1,3 Mio. Euro
Wie setzen sich Menschen mit dem eigenen Altern und ihrer Zukunft auseinander? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Rahmenbedingungen (Altersgrenzen, Versorgungsstrukturen) und diesbezüglich erwartete Veränderungen in alternden Gesellschaften? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) im gemeinsamen Forschungsprojekt „Alter(n) als Zukunft“ auf den Grund. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt, an dem auch drei Forschergruppen aus den USA und Hongkong beteiligt sind, mit fast 1,3 Millionen Euro und ermöglicht so die Finanzierung von sechs Stellen. Der Startschuss für das Forschungsprojekt fällt beim Kick-off-Workshop in Jena am 14. August.
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1,5 Mio. Euro für FAU-Nachwuchswissenschaftlerin

Prof. Dr. Jana Zaumseil erhält renommierten europäischen Forschungsförderpreis
Über eine prestigeträchtige Auszeichnung und Fördergelder in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro kann sich Prof. Dr. Jana Zaumseil vom Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Polymerwerkstoffe) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) freuen: Die Forscherin gehört zu der kleinen Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern, die vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) in den kommenden fünf Jahren mit einem der begehrten „Starting Independent Researcher Grants“ gefördert werden. Das ERC vergibt diese Fördermittel an vielversprechende junge Forscherpersönlichkeiten, die so die Chance erhalten sollen, eigene Forschergruppen auszubauen und Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotenzial voranzutreiben.
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Raum-Zeit-Symmetrie macht optische Systeme unsichtbar

raum-zeit-symmetrie / Bild: Christoph Bersch FAU-Forscher untersuchen Zusammenspiel von Lichtverstärkung und -verlusten
Physiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben erstmals experimentell nachgewiesen, dass ein optisches System von einer Seite quasi unsichtbar sein und von der anderen wie ein Spiegel wirken kann. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ publiziert.
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Weltgrößtes Tscherenkow-Teleskop sieht sein “Erstes Licht”

hessII-teleskop-2 / Foto: H.E.S.S.-Kollaboration Forscher der FAU für Aufbau und Datenauswertung mitverantwortlich
Mit dem H.E.S.S. II-Teleskop ist jetzt in Namibia das größte jemals gebaute Tscherenkow-Teleskop in Betrieb gegangen. Physikerinnen und Physiker des „Erlangen Centre for Astroparticle Physics“ (ECAP) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Physikalischen Instituts der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) waren Teil des internationalen Wissenschaftsteams, dem dieser Durchbruch gelang.
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Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Darmkrebstherapie

Erlanger Mediziner entdecken genetische Ursachen von Tumoren bei Colitis ulcerosa
Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Protein entdeckt, das für die Bildung des tumorfördernden Botenstoffs Interleukin-6 (IL-6) verantwortlich ist. Die Entdeckung könnte zu einem neuen Therapieansatz zur Verhinderung von Darmtumoren führen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht.
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Schalter aus einem Guss

monolithic_a / monolithic_a / Grafik: J. Jobst, S. Hertel FAU-Forscher entwickeln Graphen-Siliziumkarbid-Transistoren für integrierte Hochleistungselektronik
Physiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus Graphen und Siliziumkarbid leistungsfähige integrierte Schaltkreise herstellen lassen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift „nature communications“ publiziert.
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Zwischenprodukt mit wichtiger Funktion

Membranlipid PI4P reguliert Körperzellen
Forscher der Universität Cambridge (Großbritannien) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nachgewiesen, dass das Membranlipid PI4P bei der Regulation der Innenseite der Zellmembran eine deutlich größere Rolle spielt als bislang angenommen. Die Ergebnisse haben die Forscher jetzt im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlicht.
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Riechendes Gas mit wichtiger Funktion

Schwefelwasserstoff reguliert grundlegende Lebensprozesse
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Bioanorganische Chemie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben neue Erkenntnisse über die Bedeutung und Funktion von Schwefelwasserstoff im menschlichen Körper gewonnen. Die Ergebnisse der Erlanger Forscher wurden jetzt in zwei renommierten internationalen Fachmagazinen mit besonderer Würdigung publiziert.
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Bessere Chancen für Eltern und Kinder

Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik evaluiert Bundesprogramm zur Elternbegleitung
Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Hier setzt das Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ an: Einkommensschwache Familien und Eltern mit Migrationshintergrund sollen durch speziell geschulte Berater über Bildungswege und Lernchancen für ihre Kinder aufgeklärt werden. Der Erfolg des Programms wird vom Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) evaluiert.
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Wenn das Gehirn die Dosis selbst bestimmt

spH-cells / Grafik Uniklinikum Forscher weisen nach, dass bei der medikamentösen Behandlung von Schizophrenie das Nervensystem die Wirkstoffe gezielt freisetzt
Bei der Informationsübertragung zwischen zwei Nervenzellen werden Medikamente gegen die Schizophrenie – sogenannte Antipsychotika, die Patienten verabreicht wurden – in hohen Konzentrationen freigesetzt. Dies hat ein internationales Forscherteam um Dr. Teja Grömer an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit Hilfe modernster Mikroskop-Technik nachgewiesen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im international renommierten Wissenschaftsmagazin „Neuron“ veröffentlicht.
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