Die Universität feiert den Jahrestag ihrer Gründung
Markgraf Friedrich gründete 1743 die Universität in Erlangen. (Bild: FAU)
Die Errichtung der Erlanger Universität erfolgte aus dem Geist des aufgeklärten Absolutismus. Die deutschen Universitäten des 18. Jahrhunderts hatten den Erfordernissen des fürstlichen Staates zu dienen, indem sie die Ausbildung von Verwaltungskräften sicherstellen und die fürstliche Reputation erhöhen sollten. Auch für den brandenburg-bayreuthischen Markgrafen Friedrich standen diese Beweggründe im Vordergrund, als er – unterstützt durch die Markgräfin Wilhelmine und den ersten Kanzler Daniel de Superville – 1743 in seinem Herrschaftsbereich die Friedrichs-Universität eröffnete. Es handelte sich nach den Universitäten Altdorf und Würzburg um die dritte Universität im fränkischen Raum; untergebracht wurde sie in der Nebenresidenzstadt Erlangen in Räumlichkeiten der ehemaligen Ritterakademie an der Hauptstraße. Am 4. November 1743, dem zukünftigen „dies academicus“, fand die feierliche Eröffnung statt.
Während der Feier des Dies academicus ehrt die FAU Persönlichkeiten, die sich besonders um die Universität verdient gemacht haben, mit der Würde eines Ehrensenators, eines Ehrenbürgers oder mit der Verdienstmedaille der Universität. Zudem werden der Renate-Wittern-Sterzel-Preis zur Förderung der Gleichstellung und Vielfalt an der FAU, die Habilitationspreise und der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD verliehen.
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