Nobelpreisträger, die an der FAU wirkten

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Emil Fischer / Nobelpreis für Chemie 1902

Der Nobelpreisträger Hermann Emil Fischer forschte und lehrte von 1881 bis 1888 als Professor für Chemie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach ihm ist das Emil-Fischer-Zentrum der Universität benannt. Für seine herausragenden Leistungen im Bereich der Zucker, Kohlenhydrate, Enzyme, Proteine und Purine ist er vielfach ausgezeichnet worden. Den Chemie-Nobelpreis 1902 bekam er in Anerkennung seiner Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Purinsynthese.

Eduard Buchner / Nobelpreis für Chemie 1907

Eduard Buchner erhielt 1907 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Zellfreien Gärung. Buchner promovierte 1888 u.a. bei Prof. Theodor Curtius an der Universität Erlangen.

Arthur Harden / Nobelpreis für Chemie 1929

Sir Arthur Harden wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Die Jury ehrte ihn zusammen mit Hans Karl August Simon von Euler-Chelpin für ihre Forschung über die Zuckervergärung. Harden forschte 1887 bis 1888 insgesamt zwölf Monate lang in Erlangen.

Harald zur Hausen / Nobelpreis für Medizin 2008

Prof. Dr. Harald zur Hausen wurde 2008 für die Entdeckung der humanen Papillomviren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Wichtige Grundlagen dafür hat der Forscher in seiner Zeit an der Universität Erlangen-Nürnberg geschaffen, wo er von 1972 bis 1977 das Institut für Klinische Virologie leitete. Auch nach seinem Weggang blieb Professor zur Hausen der Friedrich-Alexander-Universität eng verbunden. Von 1998 bis 2002 war er Mitglied im Universitätsrat. 2002 wurde er zum Ehrensenator der FAU ernannt. 2005 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät.

Bilder: Fischer, Buchner und Harden: Wikipedia, zur Hausen: FAU

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