I Portrait
Die Ria Freifrau von Fritsch-Stiftung zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung wurde ursprünglich am 20.2.1935 aufgrund letztwilliger Verfügung von Frau Ria Freifrau von Fritsch in Riesa bei Dresden durch den Notar Dr. Wolfgang Tetzner errichtet. Die Stifterin verstarb am 26.9.1934 an einem Krebsleiden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der gesamte Familienbesitz durch die sowjetische Militäradministration enteignet. Notar Dr. Wolfgang Tetzner, der bei Kriegsende in den Westen nach Naila geflüchtet war, machte einige Jahre später noch in der DDR befindliche Aktien aus dem Nachlass Fritsch ausfindig und errichtete damit in Naila die Ria Freifrau von Fritsch-Stiftung am 4.3.1963 erneut. Am 21.12.1998 wurde der Sitz der rechtsfähigen öffentlichen Stiftung des bürgerlichen Rechts nach Erlangen verlegt.
II Stiftungszweck
Die Ria Freifrau von Fritsch-Stiftung unterstützt bestimmte Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass der Universität Erlangen-Nürnberg Mittel der Stiftung zur Durchführung bestimmter Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung überlassen werden. Der Stiftungszweck kann auch durch Verleihung des "Ria Freifrau von Fritsch-Preises" an einen Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg für ein Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung verwirklicht werden.
III Antrags- und Bewilligungsverfahren
Die Ria Freifrau von Frisch-Stiftung fördert Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung und vergibt den Ria Freifrau von Fritsch-Preis ebenfalls für hervorragende wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung. Bewerbungen sind nur auf eine konkrete Ausschreibung hin möglich. Sie sollen ein Anschreiben, eine maximal 5-seitige Beschreibung des Projekts sowie ein Publikationsverzeichnis und einen Lebenslauf beinhalten.
Über die Vergabe der Förderungen entscheidet der Stiftungsvorstand der Ria Freifrau von Fritsch-Stiftung.
Hinsichtlich des Ria Freifrau von Fritsch-Preises ist ein Verwendungsnachweis nicht erforderlich.
Bei Förderung eines laufenden Forschungsprojektes ist nach dessen Abschluss ein schriftlicher Verwendungsnachweis bei der Stiftungsverwaltung der Ria Freifrau von Fritsch-Stiftung, Schlossplatz 4, 91054 Erlangen einzureichen.
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IV Satzung
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V Kontakt
ORR Hans Riepel
Telefon: 09131/85-26642
E-Mail: hans.riepel@zuv.uni-erlangen.de
Verw.-Betriebswirt (VWA) Volkmar Paul
Telefon: 09131/85-25823
E-Mail: volkmar.paul@zuv.uni-erlangen.de

